Nachhaltig: Moringa in der Hafencity!
Quelle: Sinnflut (Bild) / Projekt “Moringa” der Landmarken AG
Moringa!
Das, was sich hier anhört, wie der Merrettichbaum, ist an dieser Stelle ein neues, nachhaltiges Wohnprojekt der Landmarken AG. Bezugsfertig soll das Projekt noch in 2026 sein. Das lässt sich hier und heute bereits deutlich erkennen. Ich habe mich aufgemacht, um mir mit vielen anderen Akteur:innen aus der Architektur- und Baubranche anzusehen, wie weit das Ganze schon ist und wie der Einsatz von recycelten Materialien - tatsächlich umgesetzt - ästhetisch und nachhaltig gelingen kann. “Echt gut!”, lässt sich schnell feststellen.
Enkeltauglich!
Schön in jedem Fall, dass wir transparent vorab über die Baustelle geführt werden, um Fragen zu stellen und echte Antworten zu bekommen! “Ja, dass hier ist auch ein Testprojekt”, so die Umsetzer. “Es gab Herausforderungen, aber natürlich lohnt sich Innovation in unsere Zukunft.” Das lässt sich hier deutlich spüren. Dieses wegweisende Wohn- und Quartiersprojekt in der Hamburger HafenCity wurde übrigens nach dem sogenannten, ökologischen “Cradle-to-Cradle-Prinzip” gebaut. Hier wird darauf geachtet, dass möglichst viel recycelt eingesetzt und auch später wiederverwertet werden kann.
Als erstes Wohnhochhaus Europas verbindet Moringa 217 Wohnungen, Coliving & Coworking, soziale Infrastruktur, Gastronomie und Gemeinschaftsflächen zu einem urbanen Mikrokosmos in ökologischer Bau- und Lebensweise. Eine “Recyclingfähigkeit”, die es so bisher tatsächlich in Materialien nur hier gibt. Nachhaltig, gesund und gemeinschaftlich erdacht, kann man das hier wohl schon als Rohstofflager für künftige Generationen sehen.
In Optik und Wesensart passt sich die Architektur der Hafenumgebung und dem Wasser an. Hier ist etwas im Fluss. Überhaupt: Der ganze Raum, Ort und das Treiben vieler Kulturen, die hier arbeiten, wohnen, leben, zeigt: Was hier in den letzten Jahren mit Hafencharme Neues in Hamburg entstanden ist, kann ein Stück Geschichte schreiben. Umso wichtiger, dass mutige Akteur:e und Gemeinschaften sich als Vorreiter trauen und vorangehen. Vielleicht ein Grund, warum auch die Wildtier-Stiftung hier einen sinnvollen Platz gefunden hat. Thematisch jedenfalls scheint mir das doch zwischen Wasserkreisläufen sehr passend. Ja, hier kann etwas draus werden - jetzt und auch auf lange Sicht. Denn das Fundament stimmt: Kreislaufdenken, Co-Creation und Gemeinschaft, alte Werte neu beleben - hier ist das alles spürbar gut gelungen. Alles andere muss wachsen und sich entwickeln. So wird aus austesten irgendwann ein neues Normal, von dem wir später sagen: Da hat aber jemand für die Zukunft mitgedacht!
Weiter so!
Eure Catharina